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Wahlkabine Sankt Georgen

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Am 25. Jänner 2026 wird die Stadtverwaltung für Sankt Pölten

und somit auch für Sankt Georgen gewählt. 

Nachfolgend haben wir die derzeit im Stadtsenat vertretenen Parteien und die KPÖ befragt, wie sie zu wichtigen Kernthemen explizit für Sankt Georgen stehen.

Das soll zu einem geschärften Bild führen, welche Partei Deine Wünsche für Sankt Georgen am besten vertritt.

Die unten angeführten Antworten spiegeln die Sichtweise der jeweiligen Partei wider. Die website www.SanktGeorgen.at ist nicht für den Inhalt Dritter verantwortlich.

10 Fragen zu Sankt Georgen

Wir haben den Parteien 10 Fragen zu verschiedenen Themengebieten gestellt.

Vielen Dank an alle Parteien für die Beantwortung unserer Fragen!

Alle St. Georgner und St. Georgnerinnen können gleich direkt bei jeder Frage anmerken, ob die Frage für sie wichtig ist (wenn ja, dann bitte "like-button" anklicken).

1) Schnellstraße S34:

"Sind Sie für oder gegen den Bau der S34 im Ortsgebiet von Sankt Georgen?"

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Wir haben uns ursprünglich für die "Ostvariante" der Schnellstraße ausgesprochen, da es bei der S33 bereits ein Autobahnkreuz gibt und man dort die S34 weiterführen hätte können. Da diese Variante nun jedoch vom Tisch ist und wir der Meinung sind, dass wir eine Umfahrung benötigen, um den Schwerverkehr um St. Pölten zu lenken, unterstützen wir den Bau der S34. Das würde natürlich auch eine Entlastung der B20 und damit auch von St.Georgen bedeuten.

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Wir lehnen den Bau der S 34 ab.

Wir sind die einzige (!) Partei, die auf allen Ebenen – Bund, Land und Stadt – gegen den Bau der S 34 ist, nicht nur in St. Georgen. Wer Klima- und Naturschutz auch nur ansatzweise ernst nimmt, kann nicht hunderte Millionen Euro in ein fossiles Projekt aus dem vorigen Jahrtausend verschleudern, sondern schafft mit diesem Geld klimafreundliche Alternativen. Das Zubetonieren wertvoller Böden und das Festhalten an diesem roten Prestigeprojekt ist strikt abzulehnen.

Die oft versprochene Verkehrsberuhigung entlang der B 20 ist ein reiner Vorwand: Selbst die ASFINAG geht davon aus, dass die S 34 nur kurzfristig eine Verkehrsberuhigung auf der B 20 bringt. Leonore Gewessler hat als Ministerin zurecht die Notbremse gezogen. Leider sind ÖVP und SPÖ gerade dabei, ihre klimapolitische Geisterfahrt fortzusetzen, Bauern zu enteignet und ein fossiles Millionengrab zu errichten. Vor allem in Zeiten angespannter Budgets sollte nicht beim Öffentlichen Verkehr, sondern bei der S 34 und anderen veralteten Straßenbauprojekten gespart werden. Wir setzen uns jedenfalls weiterhin mit den Bürgerinitiativen, denen wir für ihr hartnäckiges Engagement danken, für eine nachhaltige Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs und der Radwege nicht nur in St. Georgen ein.

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Wir sprechen uns klar gegen den Bau der S34 im Ortsgebiet von Sankt Georgen aus.

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Für uns stehen zwei Punkte fest: Die S34 kann es nur geben, wenn den betroffenen Landwirten entsprechende Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt werden, um ihre Betriebe zu erhalten. Hierzu war insbesondere die SPÖ-Stadtregierung bislang nicht bereit. Sollte dieser Punkt erfüllt werden, dann gilt es diese Entlastungsstraße für St. Pölten so flächenschonend wie möglich zu errichten, um dennoch das Ziel zu erreichen: Weniger Durchzugsverkehr auf der B20 und all jene Verkehrsteilnehmenden aus der Stadt draußen zu halten, die nicht in die Stadt müssen, sondern nur an ihr vorbei wollen.

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Die Sektion befürwortet den Bau einer Westumfahrung und Entlastung der B20.

Die aktuelle Verkehrs-Situation ist für die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der B20 unerträglich. Als einzige Einfahrtsstraße von Süden in die Landeshauptstadt ist sie chronisch überlastet. Die Volksschule liegt unmittelbar an der stark befahrenen B20 – ein herausfordernder Zustand für Kinder und Eltern. Das Einbiegen von Nebenstraßen auf die B20 ist aufgrund des dichten Verkehrs extrem schwierig und gefährlich. Anrainerinnen und Anrainer stöhnen unter der Lärm- und Abgasbelastung. Besonders der hohe Anteil an Schwerverkehr, der für die Belieferung der großen Firmen im Traisental unterwegs ist, führt zu erheblichen Belastungen. In den Stoßzeiten (06:00-08:00 und 16:00-18:00 Uhr) kommt es regelmäßig zu Staus. Autofahrer weichen dann vermehrt auf Nebenstraßen aus, was das Problem in die Wohngebiete verlagert. Während die Transportemissionen für die Wirtschaft wichtig sind, dürfen sie nicht zu Lasten der Sicherheit und Lebensqualität in unserem Gemeindegebiet gehen. Wir brauchen eine nachhaltige Verkehrsentlastung der B20, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere unsere Schulkinder, zu gewährleisten und die Lebensqualität der Anrainer zu verbessern. Eine verkehrstechnische Entlastung ist eine Notwendigkeit für die Zukunft und Sicherheit von St. Georgen.

Mehr Straßen bedeuten zumindest mittelfristig immer auch: mehr Verkehr.

Schon jetzt leidet die Bevölkerung unter der Verkehrslawine. Der Bau der S34 wird nur für noch mehr Verkehr sorgen. Stattdessen braucht es den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und einen Ausbau der Infrastruktur vor Ort (Nahversorger, Sport, Kultur, Freizeit, etc.), damit die Menschen für die meisten Wege gar nicht auf das Auto angewiesen sind. So kann auch die B20 perspektivisch entlastet werden und die Lebensqualität der Menschen in St. Georgen steigen.

St. Georgen verdient mehr als nur eine kurzfristige Entlastung. 

2) ÖBB Haltestelle St. Georgen / Wörth

"Sind Sie für oder gegen die Reaktivierung der Zughaltestelle in Sankt Georgen / Wörth ?"

 

Anmerkung: Mit der Elektrifizierung der Traisentalbahn und den damit verbundenen Umbauarbeiten (2025 - 2027) entlang der Strecke bestünde auch die Möglichkeit, die Haltestelle St Georgen/ Wörth zu reaktivieren.

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Unbedingt! Generell sind wir der Meinung, dass der öffentliche Verkehr ausgebaut werden soll. Die Zughaltestelle Sankt Georgen / Wörth ist für die direkte und zeitlich attraktive Anbindung von St.Georgen an den Hauptbahnhof eine Maßnahme, die mehr als sinnvoll ist.

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Wir setzen uns für die Reaktivierung der Haltestelle ein.

Die unter einem SPÖ-Minister beschlossene Schließung der Station war ein großer Fehler, was wir auch öffentlich klar kommuniziert haben. Eine Reaktivierung der Haltestelle ist notwendig, ebenso ein entsprechender Fußgängerübergang über die B 20. Zahlreiche neue Wohnbauten kommen noch hinzu, die Bevölkerung St. Georgens wächst!

Auf der benachbarten Mariazellerbahn gibt es viele Haltestellen mit einer weit niedrigeren Fahrgastfrequenz als hier zu erwarten ist. Wir sagen also klar Ja.

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Eine Reaktivierung der Haltestelle sollte nach einer fundierten Bedarfserhebung geprüft werden. Sollte sich zeigen, dass ausreichend Nachfrage besteht, sind wir offen für eine Wiederinbetriebnahme – insbesondere im Zuge der anstehenden Modernisierung der Traisentalbahn.

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Die Schließung der Haltestelle Wörth passierte unter Zustimmung der SPÖ-Stadtregierung, sodass die neue Haltestelle Bildungscampus umgesetzt werden konnte. Aus unserer Sicht müssen die Traisental- und die Kremser-Bahn zukünftig eine noch wichtigere Rolle im Öffi-System der Stadt spielen und zur echten Öffi-Alternative in der Stadt werden - dazu gehören entsprechende Halte. Sollten wir nach der Gemeinderatswahl mehr Verantwortung bekommen, dann werden wir hierzu möglichst rasch Gespräche aufnehmen und Lösungen suchen!

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Wir setzen uns für eine Reaktivierung der Zughaltestelle St. Georgen/Wörth ein.

St. Georgen am Steinfelde ist eine wachsende und liebenswerte Gemeinde, Damit es so bleibt, braucht es eine zukunftsorientierte Infrastruktur, die die Bedürfnisse aller Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt stellt.

Warum wäre diese Haltestelle so wichtig für uns ist:

Mit einer Entfernung von 7,5 Kilometern ins Stadtzentrum liegt St. Georgen weitab der Kernstadt. Eine schnelle und reliable Anbindung ist daher essenziell. Mit einer Fahrzeit von nur 12 Minuten zum Hauptbahnhof St. Pölten und einer optimalen Anbindung an die regionalen Buslinien ist die Zugverbindung für alle St. Georgenerinnen und St. Georgener äußerst attraktiv. Die SPÖ leistet in der Gemeinde einen hohen Einsatz dafür, dass junge Menschen hier eine Zukunft sehen. Junge Menschen suchen sich ihren Lebensmittelpunkt dort, wo sie bestmöglich am öffentlichen Leben teilhaben können und wo ihnen der kostengünstigste Zugang zur Infrastruktur geboten wird. Eine Zuganbindung ist hier ein entscheidender Standortfaktor – für Lehrlinge, Schülerinnen und Schüler der Oberstufen sowie für alle Berufstätigen.

Weitere Gründe für eine Reaktivierung:

In der Nähe der geschlossen Haltestelle wurden ca. 180 neue Wohnungen eröffnet.

Die Firma STRABA hat ihre neue Firmenzentrale hier errichtet, weitere Unternehmen siedeln sich an.

Die Nachfrage nach einer schnellen und zeitnahen Verbindung in die Innenstadt ist bereits heute groß und wird in Zukunft weiter steigen.

Ganz klar, ja! Gerade an der B20 gilt, dass wir möglichst viel Verkehr auf die Schiene bekommen müssen. Die Lokalbahnen spielen hier eine große Rolle und sollten stärker als bisher als Teil des innerstädtischen öffentlichen Verkehrs wahrgenommen werden. Im Zuge der Elektrifizierung der Traisentalbahn bietet sich die Reaktivierung der Haltestelle Wörth an - wir sind ganz klar dafür. 

3) Radweg entlang B20 im Ortsgebiet

"Sind Sie für oder gegen die Neuanlage eines Radweges entlang der B20 im gesamten Ortsgebiet von Sankt Georgen?"

 

Anmerkung: Über einen begleitenden Radweg würde die Möglichkeit geschaffen werden, kurze Wege innerhalb Sankt Georgen (zu Postpartner, Bäckerei, Trafik, Apotheke, Billa ...) sicher mit dem Fahrrad zu erreichen.

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Viele Menschen benutzen das Fahrrad. Darum ist es sinnvoll, den Radweg entlang der B20 im gesamten Ortsgebiet Sankt Georgen anzulegen, unter Bedachtnahme der Fußgänger sowie der Sicherheit.

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Wir setzen uns für eine bessere Radweginfrastruktur in St. Georgen ein.

Im Ortsgebiet ist ein baulich getrennter Radweg dringend erforderlich. Gleichzeitig sollte in der Schubertstraße ein gutes Angebot für Radfahrer geschaffen werden. Der existierende Radweg am Gehsteig ist viel zu schmal und daher gefährlich. Bereits 2021 haben wir gesagt: Wo ein Wille, da ein Radweg – davon sind wir auch weiterhin überzeugt.

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Innerhalb des Ortsgebietes ist das Radfahren größtenteils gut möglich. Ein begleitender Radweg entlang der B20 erscheint uns in der derzeitigen Form nicht sinnvoll.

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Der Ausbau sicherer Radinfrastruktur ist uns ein Anliegen. Dieser darf sich aber nicht nur auf Radschnellwege und touristische Routen etwa an der Traisen konzentrieren, sondern muss auch die innerörtliche Erschließung unserer Stadtteile umfassen.

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Die SPÖ St. Georgen am Steinfelde begrüßt grundsätzlich jeden Ausbau der Radinfrastruktur, da er zu mehr Sicherheit und Lebensqualität beiträgt. Einen Radweg entlang der derzeitigen B20 zu fordern, wäre jedoch verantwortungslos. Als Ortskundige wissen wir: Das hohe Verkehrsaufkommen mit seinem starken Schwerverkehrsanteil macht einen sicheren, vollwertigen Radweg an dieser Stelle unrealistisch und gefährlich. Die echte Chance für einen sicheren Radweg und eine moderne Verkehrslösung liegt in der bereits beschlossenen Westumfahrung (Spange Wörth) aus dem Generalverkehrskonzept. Dieses Projekt ist der Schlüssel für eine entscheidende Verbesserung der Verkehrssituation. Durch den Rückbau der Straße kann der notwendige Platz für einen sicheren und modernen Radweg und einer eigenen Busspur geschaffen werden. Wir begrüßen, dass die Mobilitätsplanung des Magistrats St. Pölten zusätzlich zwei Hauptrouten von St. Georgen bis ins Stadtzentrum vorbereitet:

  • H7-Route: Ein im niederösterreichischen Radbasisnetz vorgesehener Korridor für einen Rad-Schnellweg von St. Pölten über Wilhelmsburg bis Traisen.

  • H8-Route: Verläuft vom Promenadenring parallel mit H7 bis zur Landsberger Straße mit Abzweigung Richtung EKZ-Süd und weiter über die Porschestraße, Waldsiedlung, GÜPL, Neuhart nach St. Georgen.

Wir stehen für eine verkehrspolitische Gesamtlösung ein.

Kurze und sichere Wege sind das beste Mittel um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Wer nicht auf’s Auto angewiesen ist, um wohin zu kommen, wird eher darauf verzichten. Dafür braucht es neben einer verbesserten Infrastruktur für Fußgänger auch einen Ausbau der Radinfrastruktur. 

4) Schaffung eines Sport- bzw. Freizeitareals

"Sind Sie für die Schaffung eines Sport- bzw. Freizeitareals?"

 

Anmerkung: Der Sportplatz in Sankt Georgen wurde einem Verein aus St. Pölten zweckgebunden überlassen und eingezäunt. Er ist somit zB. auch nicht mehr für Kinder und Jugendliche aus Sankt Georgen frei zugänglich.

Auch einen Beachvolleyballplatz, Tennisplatz, Pump Track wie in vielen Nachbargemeinden sucht man in Sankt Georgen vergeblich.

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Ein Sport- und Freizeitareal ist generell eine gute Sache. Vor allem in St. Georgen gibt es hier eine Unterversorgung. Es ist ein Kernanliegen von uns, Menschen zu Sport und Bewegung anzuregen. Mit zu berücksichtigen ist auch eine entsprechende Infrastruktur. Beispielsweise sind hier Trinkwasserversorgung oder Toilettenanlagen mitzudenken. 

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Ein großer, naturnaher Generationenspielplatz mit Schattenplätzen, Wasserelementen, funktional unbestimmten Bereichen, einer Naschhecke und Klettermöglichkeiten wäre wichtig. Er sollte zentral gelegen und gut erreichbar sein. Ein Ortszentrum wird nur dann belebt sein, wenn neben der notwendigen Infrastruktur auch Plätze vorhanden sind, die zum Verweilen einladen. Deswegen sagen wir, dass es generell mehr konsumfreie öffentliche Flächen mit guten Angeboten, insbesondere für sportliche Betätigung von Groß und Klein, braucht.

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Wir unterstützen das Anliegen, ein frei zugängliches Sport- und Freizeitareal zu schaffen. Eine Umsetzung sollte jedoch in enger Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden erfolgen, um Synergien zu nutzen und ein attraktives Angebot für die gesamte Region zu schaffen.

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Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume - zum Auspowern, aber auch als Treffpunkt. Während sich Kinder und ihre Familien mit einigen Spielplätzen leichter tun, gibt es für Jugendliche kaum solche Plätze. Das verwundert nicht, nachdem auch die letzte Jugendstrategie der SPÖ-Stadtregierung älter als 20 Jahre ist. Wir unterstützen daher dieses Anliegen, das auch bereits großes Thema beim Dorf- und Stadterneuerungsprozess in St. Georgen war, sehr gerne.

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Die SPÖ St. Georgen am Steinfelde bekennt sich klar zur Schaffung eines modernen Sport- und Freizeitareals für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde. Wir sind seit einiger Zeit aktiv auf der Suche nach einem geeigneten sportlichen Treffpunkt für die Jugend. Der bestehende Bergfeldpark bietet zwar grundsätzlich Platz und ist mit einem Fußballplatz sowie zwei Bolzentoren ausgestattet, wird aber von den Jugendlichen nicht ausreichend angenommen. Bei kooperativen Gesprächen mit den Generali Invaders ergab sich die Möglichkeit einer Nutzung ihrer Teilfläche durch Jugendliche während des Trainings der Hauptmannschaft.

Unsere Zukunftsperspektive: Wir freuen uns auf den „Südsee“ mit den dazugehörigen Naherholungs- und Sportmöglichkeiten. Dieses Projekt wird eine attraktive Freizeitinfrastruktur, moderne Sportstätten, naturverbundene Erholungsmöglichkeiten und Begegnungszonen für alle Generationen bieten.

Ja, mehr kostenlose Sport- und Freizeitareale sind wichtig um allen Menschen in St.Pölten einen niederschwelligen Zugang zu Sport und Erholung zu bieten. Auch hier gilt: Besseres Angebot vor Ort führt dazu, dass die Wege der Menschen kürzer werden und sie nicht mehr so stark auf’s Auto angewiesen sind. 

5) Betreutes Wohnen:

"Werden Sie sich für die Schaffung von Wohneinheiten für Betreutes Wohnen in Sankt Georgen einsetzen?"

 

Anmerkung: Es gibt sehr viele ältere Menschen in Sankt Georgen, die mit der Schaffung von Wohneinheiten für Betreutes Wohnen ihren Lebensabend in ihrer gewohnten Umgebung verbringen könnten. Derzeit gibt es keine einzige Möglichkeit dazu in Sankt Georgen.

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Da es auch in St. Georgen einen großen Bedarf gibt, sehen wir die Schaffung von Wohneinheiten für Betreutes Wohnen in St. Georgen als sehr sinnvoll.

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Für viele ältere Mitmenschen ist es sehr wichtig, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Ihnen sollte die Möglichkeit des betreuten Wohnens angeboten werden. Man zieht ein, solange man noch fit und mobil ist. Wenn dann Betreuung benötigt wird, ist diese vorhanden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das generationenübergreifende Wohnen in Siedlungen, denn Jung und Alt profitieren im Zusammenleben voneinander – auch beim Thema Einsamkeit, das längst alle Altersgruppen betrifft.

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Betreutes Wohnen ist grundsätzlich ein wichtiges Thema, insbesondere angesichts des demografischen Wandels. Eine konkrete Umsetzung sollte jedoch auf einer soliden Bedarfserhebung basieren – die Zahlen müssen die Notwendigkeit belegen. Wenn der Bedarf gegeben ist, befürworten wir entsprechende Projekte ausdrücklich.

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Als Volkspartei ist es unser Ziel, Menschen so lange wie möglich ein Leben in den eigenen vier Wänden oder zumindest in gewohnter Umgebung zu ermöglichen. Wir begrüßen und unterstützen deshalb erste Pläne für betreute Wohneinheiten, die bereits existieren. Für ein gutes Leben im Alter braucht es aus unserer Sicht aber mehr: So wie die Jungen brauchen auch die Älteren Angebote und Plätze zum Austausch. Daher wollen wir uns auch für Senioren-Treffs in den Stadtteilen einsetzen um der Vereinsamung entgegenzutreten. Darüber hinaus wollen wir neue generationenübergreifende Wohnmodelle schaffen, in welchen beispielsweise junge Menschen weniger Miete zahlen, wenn sie älteren Mitbewohnern im Alltag mit einem Stundenkontingent Unterstützung bieten – eine echte Win-Win-Situation für junge wie auch ältere Menschen. Oder wir können Pilotprojekte für technikunterstützte Betreuung und Pflege schaffen – hier gibt es bereits Möglichkeiten über Fall-/Sturzmatten, über die Eingabe von Vitalfunktionen (Blutdruck, Zucker etc.) über Handy oder Fernseher, bis hin zu technikunterstützten Anleitungen für leicht Demenzerkrankte für Alltagssituationen. Wir machen St. Pölten zur Vorzeigestadt für ein gutes Altern, wenn wir die Chance dazu bekommen.

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Wir bekennen uns klar zur Schaffung von betreutem Wohnen. Wir erkennen die dringende Notwendigkeit altersgerechter und unterstützender Wohnformen, besonders vor dem Hintergrund der aktuell kritischen Situation in den Pflegeheimen, wo massiver Personalmangel herrscht. Wir haben uns bereits aktiv für die Realisierung eines Projekts für betreubares Wohnen in St. Georgen eingesetzt und stehen in konkretem Kontakt mit der Allgemeinen Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft.

Dieses Projekt wird maßgeblich zur Verbesserung der Wohnsituation beitragen. Wir setzen uns für ein generationengerechtes und soziales St. Georgen ein.

Ja, St. Pölten braucht mehr leistbaren Wohnraum. Dazu gehört auch die Schaffung von leistbarem betreutem Wohnen in allen Stadtteilen, damit man auch im Alter leistbar und lebenswert im bisherigen Umfeld wohnen kann.

6) Schutz der Natur und Grünland in Sankt Georgen:

"Werden Sie sich dafür einsetzen, den geplanten Bau des REWE Lagers auf dem derzeitigen Areal zu verhindern?"

 

Anmerkung: Derzeit ist geplant, das REWE Zentrallager in der grünen Wiese neben der Traisen zu bauen. Gäbe es dazu bessere Plätze bzw. Alternativen?

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REWE hat das Areal gekauft mit dem Zweck dort ein Zentrallager zu errichten. Aufgrund es vergangenen Hochwassers wäre es sinnvoll, wenn die Stadt St. Pölten REWE andere Grundstücke anbietet, die dafür geeigneter sind.  

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Das Zubetonieren fruchtbarer Äcker gehört sicher nicht zu den Dingen, die der Hausverstand sagt, wenn wir schon bei REWE sind. Ein wesentlicher Grund für das geplante REWE-Lager auf der „Grünen Wiese“ war das hohe Interesse der Gemeinde sowie die Widmungssünden aus dem letzten Jahrtausend. Diese veraltete Betriebsansiedelungspolitik muss schnellstens geändert werden! Wenn REWE an seinen Plänen festhält, können sich die Bürgerinnen und Bürger sicher sein, dass wir uns lautstark an ihre Seite stellen und politisch alles tun werden, um diesen Skandal zu verhindern.

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Ein Großprojekt wie ein Zentrallager sollte nicht auf einer grünen Wiese neben der Traisen entstehen. Stattdessen ist zu prüfen, ob sich dafür nicht ein geeigneterer Standort im bestehenden Industriegebiet von Sankt Georgen anbietet. Damit könnten Versiegelung und Landschaftsverbrauch minimiert werden.

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Wachstum – egal ob es um die Wirtschaft oder die Bevölkerung geht – braucht einen Plan und man sieht leider immer wieder, dass die SPÖ-Stadtregierung diesen nicht hat. Vernünftiges Wachstum würde danach trachten, dass man die gewidmeten Industrie-Flächen an Unternehmen veräußert, die zukunftsträchtige und gut bezahlte Jobs in die Stadt bringen. Beides ist nicht der Fall. Verträgliches Wachstum würde etwa danach trachten, bestehende Flächen zu nutzen anstatt neue zu versiegeln. Genau das haben wir eingefordert, als wir den Vorschlag gemacht haben, dass ehemalige Leiner-Lager zum Logistik-Standort zu machen. Wir sind dabei leider auf taube Ohren gestoßen. Mittlerweile haben sich die Vorzeichen geändert: REWE investiert 600 Mio. Euro in ein Logistikzentrum in Wiener Neudorf. Ob das etwas an den St. Pölten-Plänen ändert, wissen wir nicht. Fakt ist, dass man so nicht die Interessen von Ökologie und Ökonomie verbinden kann.

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Wir bekennen uns klar zum geplanten REWE-Frischhaltelager in St. Georgen. Dieses Projekt bringt zahlreiche Vorteile für unsere Gemeinde und die gesamte Region St. Pölten.

Arbeitsplätze und Wirtschaft:

Das Lager schafft qualifizierte Arbeitsplätze im Bereich Lager und Logistik.

Der Wirtschafts- und Produktionsstandort St. Pölten wird gestärkt.

Bestehende Arbeitskräfte aus der Kopalkaserne können übernommen werden.

Regionale Anbieter und Landwirte erhalten neue Absatzmöglichkeiten

Ökologische Vorteile:

Die zentrale Lage St. Pöltens bedeutet kürzere Transportwege.

Geringerer ökologischer Fußabdruck durch optimierte Logistik.

Das Lager entsteht auf einem bereits gewidmeten Industriegebiet.

Große landwirtschaftliche Flächen und ökologisch wertvolle Gebiete bleiben erhalten

Infrastruktur und Versorgungssicherheit:

Die neue Brücke entlastet bereits jetzt die Anrainerinnen und Anrainer.

Mit der geplanten S34-Umfahrung wird das Verkehrskonzept vollendet.

In Krisenfällen sichert das Lager die Versorgung der Bevölkerung.

Regionale Unabhängigkeit in der Lebensmittelversorgung wird gestärkt.

Naherholung bleibt erhalten:
Trotz des Logistikzentrums:

Wird das Naherholungsgebiet "Südsee" in unmittelbarer Nähe entstehen.

Bleiben ausreichend landwirtschaftliche Flächen erhalten.

Werden ökologisch wertvolle Gebiete geschützt.

Die SPÖ St. Georgen unterstützt dieses zukunftsorientierte Projekt, das Arbeitsplätze schafft, unsere Versorgungssicherheit stärkt und gleichzeitig ökologische Aspekte berücksichtigt.

Wir setzen uns für ein wirtschaftsstarkes und sicheres St. Georgen ein!

Ja, statt immer neue Flächen zu versiegeln und damit die Hochwassergefahr weiter steigen zu lassen, sollten bereits bestehende Flächen dafür verwendet werden. Gerade der Süden von St. Pölten hat genug bereits versiegelte Fläche in Industriegebieten - es gilt dort eine passende Fläche zu finden.

7) Hochwasserschutz:

* Ist der Hochwasserschutz in unserem Gemeindegebiet ausreichend?

* Sollte es Verbesserungen dazu geben? Wenn ja, welche Maßnahmen sollten das sein?

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Der Schutz der Bevölkerung vor Wetterextremereignissen ist eine wichtige Aufgabe der Kommune. Wie das vergangen Hochwasser gezeigt hat, sollte der Hochwasserschutz weiter ausgebaut werden, damit in Zukunft kommende Hochwasser von einem Wall schon abgefangen werden. Weiters sind entsprechende Begleitmaßnahmen zu setzen. Wir setzten uns auch für eine neue Berechnung bzw. Bewertung der Hochwasseranschlagslinien ein, um ein aktuelles Bild zu haben – und dann mit Hochdruck in die Umsetzung zum Schutz der Bürger zu gehen

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In zahlreichen Teilen St. Pöltens ist der derzeitige Hochwasserschutz nicht ausreichend. Angesichts der Klimakrise und damit einhergehender, immer häufiger und stärker werdender Starkregenereignisse wird ein absoluter Schutz jedoch auch nicht möglich sein. Eine wesentliche Maßnahme ist es deshalb, den Fließgewässern ausreichend Raum zu geben. Anstatt ihre Abflussgebiete durch riesige Lager einzuschränken, sollten zusätzliche Stauräume geschaffen werden. Die Auwaldreste entlang der Traisen könnten durch gezielte Überflutungen einen wichtigen Hochwasserschutz übernehmen, wodurch sich gleichzeitig ihr ökologischer Wert steigern ließe.

Der beim REWE-Lager vorgesehene Hochwasserschutz schützt bestenfalls das Lager selbst. Die umliegenden Gebiete sind in Zukunft von Extremhochwässern – wie es im vergangenen Jahr eines war – nur noch mehr betroffen!

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Die Ereignisse des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass der Hochwasserschutz laufend evaluiert und angepasst werden muss. Dabei geht es nicht nur um Sankt Georgen allein, sondern auch um benachbarte Gemeinden wie Wilhelmsburg. Eine koordinierte, gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist hier entscheidend.

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Wir haben uns bereits knapp nach der Hochwasserkatastrophe im September 2024 im Gemeinderat darauf verständigt, dass es eine Evaluierung der Ereignisse und eine Bewertung der Schutzmaßnahmen bedarf, um auf zukünftige vergleichbare Situationen besser vorbereitet zu sein. Nachdem es dann leider ruhig um diese Evaluierung geworden ist, haben wir im Jänner 2025 eine Anfrage an die SPÖ-Stadtregierung zum Stand der Erhebungen und geplanten Maßnahmen gestellt und für den Stadtteil St. Georgen folgende relevanten Antworten erhalten:

 

  • Zum Harlanderbach: „Die bestehenden Rückhaltemaßnahmen haben in vollem Umfang die Anforderungen erfüllt, aufgrund der tatsächlich höheren Niederschlagsmenge gegenüber dem Bemessungsereignis der Schutzanlagen erfolgte ein Überlaufen des Beckens. Es ist eine Pegelüberwachung des Beckens angedacht, um die Reaktionszeit des Werksbachbetreibers bei der Einleitung des Harlanderbaches in den Werksbach zu erhöhen".

  • Zur Traisen: „Nach den vorläufigen Auswertungen erfüllten die bestehenden Hochwasserschutzanlagen im Großen und Ganzen die zu erwartenden Funktionsweise. Die letztjährigen gesetzten Maßnahmen zur Adaptierung bzw. Instandsetzung der Hochwasserschutzdämme, wie beispielsweise in Ganzendorf, beim Sportplatz Spratzern, Bootshaus, Union Sportanlage und Landessportschule, erfüllten die Erwartungen. Im Zuge der Ereignisdokumentation (Donau Consult - siehe oben) werden die Wasseranschlaglinien des Ereignisses von 09/2024 mit den offiziell ausgewiesenen Anschlaglinien und Überflutungsflächen gegenübergestellt. Diese Erhebungen sind derzeit noch in Arbeit.“

 

Da seitdem wieder keine weiteren Informationen vorgelegt wurden, werden wir im kommenden Gemeinderat erneut entsprechende Anfragen einbringen, um an der Sicherheit unserer Stadtteile weiterzuarbeiten.

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Die jüngste Hochwasserkatastrophe hat St. Georgen am Steinfelde schwer getroffen und einmal mehr deutlich gemacht: Wir müssen beim Hochwasserschutz alle Kräfte bündeln und zukunftsorientierte Lösungen umsetzen.

Der Schutz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihrer Häuser und ihres Eigentums hat für uns absolute Priorität.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die derzeitigen Bemühungen auf allen Ebenen transparent kommuniziert werden:
Aktuell arbeitet eine von der Baudirektion eigens ins Leben gerufene Taskforce mit Unterstützung der Firma Donau Consult auf Hochtouren daran, die Schäden zu analysieren und alle notwendigen Erkenntnisse aus diesem Extremereignis zu ziehen.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass bereits erste konkrete Schritte eingeleitet wurden:

  • Für den Ortsteil St. Georgen wurde bereits ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Abfluss-Situation an der Fridauer Straße erarbeitet.

  • Als direkte Sofortmaßnahme wird bereits im Herbst 2025 die Sanierung und Ertüchtigung des Grabens Reith umgesetzt. Dies ist eine essentielle Reaktion darauf, dass die Größe des Ereignisses zum Überlaufen beider Rückhaltebecken und zur Überlastung des Grabens geführt hat. Die SPÖ steht für einen Hochwasserschutz, der den Menschen in St. Georgen Sicherheit gibt und unsere Gemeinde auch für künftige Generationen lebenswert erhält.

Wie das Hochwasser vergangenes Jahr gezeigt hat, muss der Hochwasserschutz laufend verbessert werden, da Starkregenereignisse in den nächsten Jahrzehnten zunehmen werden. Hochwasserschutz muss vor allem regional gedacht werden. Durch die immer stärkere Verbauung gibt es nämlich immer weniger Versickerungsflächen. Wir brauchen also regional mehr Flächen, an denen das Regenwasser versickern und die Massen an Starkregen ausweichen können, sodass sie nicht unsere Siedlungsgebiete überschwemmen. 

8) Ortszentrum für Sankt Georgen:

* Soll für Sankt Georgen ein eigenes Ortszentrum geplant werden, das mit der entsprechenden Infrastruktur,  ein zentraler Treffpunkt für die Bevölkerung ist?

* Wenn ja: wie sollte es aussehen, und wo wäre ein geeigneter Platz dafür?

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Ein eigenes Ortszentrum sehen wir nicht als notwendig, da sich die derzeitige Infrastruktur auf mehrere Orte in St. Georgen verteilt. Wir sehen hier mehr die Schwerpunkte darauf zu legen, dass es ein „mehr“ an Nahversorgung gibt und im Sinne der Bevölkerung die Fuß- und Radwege, die Übergänge an der B20 sowie die Verweil- und Wartezonen attraktiver zu gestalten.

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Für die Identität eines Wohnorts und das Zusammengehörigkeitsgefühl seiner Bewohner:innen sind Ortszentren wichtige Orte der sozialen Zusammenkunft. Sie sollten zentral liegen und gut erreichbar sein. In St. Georgen gibt es leider zwei Zonen, in denen verdichteter Wohnbau entstanden ist bzw. noch entstehen wird: westlich der St. Georgener Hauptstraße in der KG Mühlgang und nördlich der Ochsenburger Straße in der KG Eggendorf. Dass ein Ortszentrum viele Vorteile bietet, ist unbestritten. Plätze dafür gäbe es auch. Neben dem politischen Willen wird es auch den Dialog mit der Bevölkerung brauchen, um einen möglichst idealen Ort für ein wirkliches Ortszentrum zu finden.

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Die Planung eines eigenen Ortszentrums ist grundsätzlich zu begrüßen, allerdings stellt die Zerteilung des Ortes durch die Bundesstraße eine große Herausforderung dar. Es muss darauf geachtet werden, dass sich kein Teil des Ortes benachteiligt fühlt. Eine Umsetzung bedarf daher sensibler Planung und breiter Einbindung der Bevölkerung.

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Rein aus der Struktur unseres Stadtteils ist kein Ortskern erkennbar. Die Initiative „Zukunft St. Georgen“ befasst sich bereits mit Ansätzen für Treffpunktmöglichkeiten. Ein gelebtes Ortszentrum kann nur von der Bevölkerung getragen werden. Nur einen Platz zum „zentralen Treffpunkt“ zu ernennen, erfüllt ihn nicht mit Leben und trägt nicht zur Zielsetzung bei. Hier braucht es das Konzept einer breiten Bürgerbeteiligung.

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Seit der Eingemeindung im Jahr 1972 ist St. Georgen ein integraler und ganz besonderer Teil der Landeshauptstadt St. Pölten. Für uns in der SPÖ St. Georgen ist klar: St. Georgen ist nicht nur der südlichste, sondern auch der schönste Stadtteil!

Diese Einzigartigkeit speist sich aus der gelungenen Verbindung von ländlichem Charme und urbanen Vorteilen. Viele St. Georgenerinnen und St. Georgener schätzen diese Lebensqualität: die gewachsene, dörfliche Gemeinschaft und die intakte Natur auf der einen Seite und die unschlagbare Nähe zur Kernstadt mit ihrem vielfältigen Angebot an Kultur, Bildung, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen auf der anderen.

Im Herzen dieses lebendigen Gemeinwesens schlägt das Volksheim. Dieses gewachsene Zentrum, einst ein Kino, ist heute ein modernes und lebendiges Veranstaltungszentrum, das Platz für 160 Menschen bietet. Geführt vom engagierten Verein Volksheim, steht es als offenes Haus für alle Generationen und Vereine bereit und ist damit ein unverzichtbarer Treffpunkt für den sozialen und kulturellen Austausch in unserem Stadtteil.

Ein weiteres Highlight, das die Lebendigkeit und die starke Gemeinschaft in St. Georgen zeigt, ist der alljährliche Georgi-Kirtag. Diese beliebte Open-Air-Veranstaltung auf dem zentralen Friedhofsparkplatz lockt regelmäßig sehr viele Menschen an und ist aus dem kulturellen Kalender nicht mehr wegzudenken.

Unser Ziel ist das Schaffen von lebendigen Nachbarschaften überall in St.Pölten. Dafür braucht es auch Orte für Gemeinsamkeit und Austausch. In St. Georgen könnte so ein Ortszentrum z.B. rund um den Bahnhof, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und ein lebendiges Miteinander stärken. Wie so ein Ortszentrum aussehen soll, das weiß am Besten die Bevölkerung vor Ort und deswegen sollte es einen breiten Beteiligungsprozess geben. 

9) Verkehr im Gemeindegebiet Sankt Georgen:

* Sind Sie für durchgehend max. 50km/h im Ortsgebiet Sankt Georgen?
* Sollt es zusätzliche Fußgängerübergänge geben - zB. bei Postpartner, Billa oder Apotheke?

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Ja, zum Schutz der Bevölkerung sollte es weitere und barrierefreie Fußgängerübergänge in St. Georgen geben.

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50 km/h ist die gesetzlich vorgesehene Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet. Höhere Geschwindigkeiten belasten die Anrainer: Es wird lauter und die Unfallgefahr steigt. Daher sind 50 km/h auch in St. Georgen genug! Dass es in St. Georgen bis heute lediglich zwei Fußgängerübergänge über die B 20 gibt – und das in einem Abstand von 300 Metern –, zeigt, wie sehr die Verantwortlichen den Verkehr aus der Perspektive der Autofahrer wahrnehmen. Mehr Fußgängerübergänge sind daher in St. Georgen und darüber hinaus dringend notwendig!

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Ein generelles Tempolimit von 50 km/h im gesamten Ortsgebiet ist nicht zielführend, da es bereits abgestufte und sinnvolle Geschwindigkeitsregelungen gibt – etwa im Bereich von Schulen oder engen Straßen.
Was jedoch dringend notwendig ist: mehr sichere Querungsmöglichkeiten der B20, insbesondere an neuralgischen Punkten wie beim Postpartner, Billa oder bei der Apotheke. Verkehrsinseln könnten hier ein sinnvolles Mittel sein, etwa auf Höhe „Schmied & Fellmann“, um das sichere Queren der Straße für Fußgänger zu ermöglichen.

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Die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden in den einzelnen Stadtteilen muss immer wieder neu analysiert und bewertet werden. Die angesprochenen Bereiche entlang der B20 gehören mit Sicherheit zu Bereichen, die überprüft werden müssen. Welche Sicherheitsmaßnahmen dann tatsächlich zielführend sind, obliegt der Einschätzung von Verkehrsexperten. Bereits jetzt gilt im Ortsgebiet maximal Tempo 50 und in den Siedlungsgebieten eine Tempo 30-Zone. Als Volkspartei sehen wir keine Notwendigkeit für weitere Beschränkungen außerhalb des Ortsgebiets.

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Durchgehend 50 km im Ortsgebiet St. Georgen

Die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger in St. Georgen hat für die SPÖ oberste Priorität. Immer wieder erreichen uns daher zurecht Anfragen und Anregungen zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf der St. Georgener Hauptstraße, insbesondere zum Übergang von der 70-km/h-Zone auf die 50-km/h-Zone.

Wir teilen den Wunsch vieler Anwohnerinnen und Anwohner nach einem durchgehenden Tempolimit von 50 km/h ausdrücklich. Eine durchgängig geringere Geschwindigkeit würde das Sicherheitsgefühl erhöhen und potenziell die Lärmbelastung verringern – das wäre aus unserer Sicht sehr wünschenswert.

Allerdings müssen wir in diesem Zusammenhang auch auf die komplexen rechtlichen und technischen Gegebenheiten ehrlich hinweisen:

Bei der St. Georgener Hauptstraße handelt es sich um eine Bundesstraße.

Für die verkehrsrechtliche Maßnahmen, also auch für Geschwindigkeitsbeschränkungen, ist die Landesstraßenbauabteilung V zuständig. Die Bewilligung von Tempolimits folgt strengen Kriterien. Dabei kommt es nicht auf subjektive Gefühle, sondern auf objektive Faktoren an wie die Breite der Straße, ihren Verlauf, die Anzahl und Sichtbarkeit von Einmündungen sowie Querungsmöglichkeiten für Fußgänger.

Gerade der Abschnitt mit der 70-km/h-Beschränkung ist derzeit nur einseitig bebaut und weist in den Augen der zuständigen Behörde noch die Charakteristik einer überörtlichen Verbindung auf. Diese Faktenlage spricht nach derzeitiger Rechtslage leider gegen einen durchgehenden 50er.

 

Zusätzliche Fußgängerübergänge

Das Thema Sicherheit auf der St. Georgener Hauptstraße ist der SPÖ ein zentrales Anliegen. 

Aktuell sind zwei beleuchtete Schutzwege auf der Bundesstraße in unserem Stadtteil vorhanden. Grundsätzlich begrüßen wir Initiativen, die die Fußgängersicherheit erhöhen, und begrüßen die Forderung nach weiteren Übergängen.

Allerdings müssen wir in diesem Zusammenhang auf die besondere rechtliche Situation hinweisen: Da es sich bei der St. Georgener Hauptstraße um eine Bundesstraße handelt, liegt die Kompetenz für alle verkehrsrechtlichen Maßnahmen bei der Landesstraßenbauabteilung 5 (LSAB 5). Die Stadt hat auf dieser Straße keinen Gestaltungsspielraum.

Die LSAB 5 handelt nach strengen, bundesweit einheitlichen Richtlinien. Bevor ein zusätzlicher Schutzweg eingerichtet werden kann, sind umfangreiche verkehrstechnische Untersuchungen wie Verkehrszählungen und Verkehrserhebungen zwingend erforderlich. Diese dienen dazu, das tatsächliche Gefahrenpotenzial objektiv zu

Ja, eine Reduzierung der Geschwindigkeit sorgt für mehr Sicherheit, weniger Abgase und Feinstaub, sowie eine geringere Lärmbelästigung für die Bevölkerung, die sehr unter der Verkehrslawine leidet. Mehr Fußgänger- und Radfahrerübergänge würden die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer deutlich verbessern. 

10) Überdachte Bushaltestelle für die Schulen:

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass im Bereich der Schulen an der B20 beide Bushaltestellen eine Überdachung bekommen, damit die SchülerInnen und alle Fahrgäste einen regengeschützten Wartebereich vorfinden?

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Für die Bushaltestellen sollten unbedingt Überdachungen gebaut werden, damit die Fahrgäste dort vor Regen Schutz finden.

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Auch bei Buslinien ist eine hohe Servicequalität notwendig. Dazu gehören ausreichend große und überdachte Haltestellen, eine entsprechende Beleuchtung, Barrierefreiheit und gut lesbare Fahrpläne. Daher sagen wir zu dieser Frage uneingeschränkt Ja!

Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass die Anbindung St. Georgens an das städtische Busnetz ausbaufähig und eine direkte Busverbindung in die Stadt dringend notwendig ist.

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Ja, wir setzen uns dafür ein, dass die Bushaltestellen im Bereich der Schulen entlang der B20 mit einer Überdachung versehen werden. Gerade Kinder und Jugendliche sollen bei Schlechtwetter nicht schutzlos im Freien warten müssen.

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Ja, denn angemessene Haltestellen tragen zur Attraktivität des Öffentlichen Verkehrs bei und diesen wollen wir stärken. Der Ausbau der Bushaltestellen mit Wetterschutz und Beleuchtung zur Steigerung des Sicherheitsgefühls ist auch entlang der LUP-Linien ein zentrales Thema.

Leider ist das eines von vielen Beispielen, wie man mit dem Wachstum der Stadt nicht zurecht kommt. Es reicht nicht, den 60.000. Einwohner groß zu feiern. Die 60.000 Einwohner brauchen auch moderne Infrastruktur im Umfeld ihrer Wohnmöglichkeiten – vom Verkehrsnetz über eine entsprechende Straßenbeleuchtung für die sichere Nutzung von Straßen, Geh- und Radwegen, vom Ärzteangebot über ausreichende und gute Bildungs- und Kinderbetreuungsmöglichkeiten bis hin zu generationenübergreifenden sozialen Treffpunkten. Hier hat die künftige Stadtregierung viel zu tun und wirtschaftlich zweckmäßig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu agieren. Wir sind bereit hier Verantwortung zu übernehmen und einen neuen Plan für St. Pölten und seine Stadtteile zu entwickeln!

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Das Thema der überdachten Bushaltestellen auf der B20 beschäftigt uns in der SPÖ bereits seit längerer Zeit, und wir verstehen die berechtigten Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger voll und ganz. Leider müssen wir konstatieren, dass die Situation an mehreren Haltestellen äußerst herausfordernd ist.

Der verfügbare Platz bei den Bushaltestellen ist oft sehr beengt, und die angrenzenden Grundstücke befinden sich in Privatbesitz. Diese besonderen Gegebenheiten erfordern individuelle Lösungen und Sonderanfertigungen, die in der Planung und Umsetzung deutlich aufwändiger und teurer sind als Standardlösungen.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen setzen wir uns unbeirrt und mit Nachdruck für den Ausbau von überdachten Wartebereichen ein. Wir wissen, dass Geduld gefordert ist.

Ein ermutigendes Beispiel ist die kürzlich errichtete, überdachte Bushaltestelle in Ochsenburg. Auch hier handelte es sich um eine aufwändige Sonderanfertigung, die auf unsere Anfrage hin, errichtet wurde. Wir freuen uns schon jetzt auf die Realisierung weiterer überdachter Bushaltestellen.

Ja. Angemessene Wartehäuschen bei Bushaltestellen, die vor Regen, aber auch vor Sonne schützen, sind ein wichtiger Baustein für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. Außerdem braucht es eine direkte Verbindung aus St. Georgen ins Stadtzentrum - hier herrscht dringender Nachholbedarf. 

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